Sie haben einen Energieausweis oder ein Inserat mit HWB-Wert? Geben Sie den Wert und die Fläche ein. Der Rechner zeigt die Energieklasse nach beiden Skalen und schätzt, was das Heizen im Jahr ungefähr kostet.
Richtwert ohne Grundgebühren und Wartung. Preise je kWh: Richtwerte laut Energieträgervergleich des Österreichischen Biomasse-Verbands, Stand August 2026 (Daten: E-Control, proPellets, Landwirtschaftskammer, IWO); Fernwärme ist ein Beispielwert. Tragen Sie Ihren eigenen Tarif ein. Nutzungsgrade sind typische Annahmen (Wärmepumpe: Jahresarbeitszahl 3,5).
Die Energieklasse ergibt sich direkt aus dem HWB: links nach der bisherigen Skala A++ bis G, rechts nach der neuen, strengeren Skala A bis G, die seit Juli 2026 in Wien und Tirol gilt. Die vollständige Klasse im neuen Ausweis hängt zusätzlich vom Endenergiebedarf ab – dafür braucht es die Berechnung im Ausweis. Alle Grenzen: Energieklassen.
Es ist ein Richtwert. Der Energieausweis rechnet mit Normbedingungen: einer festen Innentemperatur, normierten Lüftungsgewohnheiten und dem langjährigen Klima am Standort. Ihre tatsächlichen Kosten weichen ab, wenn Sie wärmer oder kühler heizen, oft lüften, Räume leer stehen lassen oder der Winter mild war. Auch Grundgebühren, Zählermiete und Wartung sind nicht enthalten.
Als Faustregel gilt: Liegt Ihr tatsächlicher Verbrauch deutlich über dem Ergebnis, lohnt sich ein Blick auf Heizung und Regelung. Liegt er weit darunter, heizen Sie sparsam oder der Ausweis ist zu pessimistisch.
Nicht verlässlich. Für den HWB berechnet ein befugter Aussteller nach der OIB-Richtlinie 6 und den ÖNORMEN B 8110 die Wärmeverluste über jedes Bauteil – Wände, Fenster, Dach, Boden – anhand der Flächen und U-Werte, dazu die Lüftungsverluste. Davon zieht er Wärmegewinne durch Sonne und Bewohner ab, bezogen auf das Klima am Standort. Das erfordert Pläne, Bauteilaufbauten und eine zertifizierte Software.
Ohne Ausweis können Sie Ihren Heizwärmebedarf grob über den Verbrauch schätzen: Jahresverbrauch an Gas, Öl oder Pellets in kWh × Nutzungsgrad ÷ Brutto-Grundfläche. Für Verkauf, Vermietung oder Förderung zählt aber nur der Wert aus einem gültigen Energieausweis.
Einen Energieausweis darf nur ein befugter Fachmann ausstellen, etwa ein Baumeister, Ingenieurbüro oder Ziviltechniker. Wer das ist, steht unter Energieausweis-Aussteller. Die Preise unterscheiden sich stark: Für eine Wohnung zahlen Sie online ab rund 60 €, für ein Haus ab rund 108 €. Mit Begehung vor Ort wird es teurer.
Preise vergleichen: Im Preisrechner sehen Sie alle Anbieter für Ihr Objekt und Bundesland – sortiert nach Preis oder Lieferzeit.
Multiplizieren Sie den HWB mit der Brutto-Grundfläche. Das ergibt die Heizwärme in kWh pro Jahr. Teilen Sie durch den Nutzungsgrad Ihrer Heizung und multiplizieren Sie mit dem Preis pro kWh.
Die Fläche aller beheizten Geschoße einschließlich der Wände, gemessen an den Außenmaßen. Sie steht auf Seite 2 des Energieausweises. Ohne Ausweis können Sie mit Wohnfläche × 1,25 schätzen.
Weil in Österreich zurzeit zwei Skalen gelten. Die bisherige reicht von A++ bis G, die neue der OIB-Richtlinie 6 aus 2025 von A bis G und ist strenger.
Nein. Für Verkauf, Vermietung und Förderanträge brauchen Sie einen Energieausweis von einem befugten Aussteller. Der Rechner hilft nur beim Verstehen der Werte.
Richtwerte aus dem Energieträgervergleich des Österreichischen Biomasse-Verbands, Stand August 2026. Für Fernwärme ist ein Beispielwert hinterlegt. Ihren eigenen Tarif finden Sie auf der Jahresabrechnung.